High School Aufenthalte in England: Unsere Teilnehmer berichten
In den letzten Monaten haben unsere Teilnehmer in regelmäßigen Abständen zu verschiedenen Aspekten ihres Highschoolaufenthaltes auf unserer Facebook-Seite berichtet. Im März waren unseren High School Schüler und Schülerinnen in England an der Reihe.
Dass es in England nicht immer nur regnet und trotz der Nähe zu Deutschland doch ganz anders ist, kann man aus ihren Berichten sehr gut herauslesen. Und auch wenn das englische Schulsystem Unterschiede zum deutschen aufweist, ist es doch ein wenig interessanter zu erfahren, wie man in England seine Freizeit verbringt. Clara hat besonders gefallen an der Sportart Zumba gefunden, Anja hat an ihrer Schule Hockey für sich entdeckt und Lisa nutzt jede freie Gelegenheit dazu, England zu entdecken. Aber lest selbst:
Clara aus Exeter:
Jeden Tag etwas anderes: wenn man wollte, könnte man das hier in England/ Exeter wirklich haben. Wer möchte, bekommt seinen Zeitplan hier schnell voll. Von der Artsgroup bis Zumba-Fitness: Für jeden ist da was dabei. Ich persönlich habe mir als erstes ein Orchester gesucht, wo ich mit meiner Oboe mitspielen kann, denn erstens bleibt man so in Übung und zweitens ist ein Orchester eine der besten Möglichkeiten, viele nette Leute kennenzulernen. Wollt ihr gerne weiter Instrumentenunterricht nehmen, sollte auch das zu organisieren sein. Neben Musik stand außerdem jede Woche das Treffen einer Jugendkunstgruppe an, was wirklich interessant und außergewöhnlich war.
Sport durfte natürlich auch nicht fehlen, wobei man schon das Gefühl hat, das Engländer in dieser Hinsicht sehr fiel fauler als die Deutschen sind. Fragt man hier rum, welche Sportart bevorzugt wird, geben nur die wenigsten an, dass sie Sport treiben. Ich habe jedoch immer sehr gerne Zumba getanzt (An die Mädels: In England schon groß im Trend, kommt diese Sportart langsam auch in Deutschland an und hilft, die Pfunde die Englisches Essen verursacht, gar nicht erst entstehen zu lassen..). Außerdem bin ich regelmäßig ins Fitnessstudio der Stadt gegangen, um schwimmen zu gehen. Generell gilt: Was ihr in Deutschland macht oder in England gerne ausprobieren möchtet, wird auch, zumindest in der nächstgrößeren Stadt, angeboten. Also nur Mut; Probiert so viel aus, wie ihr könnt, es lohnt sich auf jeden Fall und ist eine tolle Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen.
Anja aus Exeter:
In meiner freien Zeit nach der Schule gehe ich manchmal mit Freunden in die Stadt oder treffe mich mit ihnen zum Laufen oder einfach nur zum Quatschen. Ich verbringe aber auch sehr viel Zeit mit meiner Gastfamilie. Sei es bei einem Spaziergang mit dem Hund, einem gemeinsamen Kochen oder einem gemütlichen TV-Abend.
Freitags trainiere ich im „AFTER SCHOOL CLUB“ eine Stunde Hockey in der Schulmannschaft. Ich hatte auch schon das ein oder andere Spiel gegen eine weitere Schule, das wirklich sehr viel Spaß gemacht hat. Da ich aber auch nicht komplett auf meine Hobbys, die ich in Deutschland mache, verzichten wollte, habe ich mich vorher schon mal im Internet schlau gemacht. In der zweiten Woche bin ich dann mit meinem Gastvater zu dem Verein gefahren, wo ich jetzt zweimal die Woche Leichtathletik trainieren kann. Außerdem habe ich meine Klarinette von Deutschland aus mitgenommen und kann sogar einmal pro Woche während dem Unterricht in der Schule eine Stunde bei einem Musiklehrer nehmen.
An den Wochenenden unternehme ich oft einen kleinen Ausflug mit meiner Gastfamilie und treffe mich mit Freunden, um ins Kino oder Shoppen zu gehen. Sonntags begleite ich meine Gastfamilie zur Kirche, die sehr unterschiedlich zu der in Deutschland ist. Ich finde es aber sehr spannend, dort zuzuschauen, da mein Gastvater außerdem in der Band Schlagzeug spielt
. Ansonsten nehme ich mir natürlich auch immer etwas Zeit für mich allein…
Lisa aus Morecambe:
Ein ganz besonderes Erlebnis war für mich definitiv London. Dort war ich im Februar mit zwei Freundinnen, die ich auch erst hier kennengelernt hatte. Wir haben für 3 Nächte in einem Youth Hostel gewohnt und unglaublich viel von der Stadt gesehen.
Aber besonders gut fand ich, dass wir alleine da waren, machen konnten was und wann wir wollten und auch alles alleine organisiert hatten. Solange man früh genug bucht, ist es nämlich gar nicht so teuer und auch die Bahnverbindungen in England sind super. Wir haben sehr viel in diesen paar Tagen von London gesehen, sowohl durch Sightseeingtouren als auch dadurch, dass wir einfach nur durch die Gegend gelaufen sind. Und auch uns gegenseitig haben wir besser kennengelernt, und wir hatten jetzt 3 Monate so eine gute Zeit zusammen, dass es schwer ist sich zu verabschieden…
Tagsüber waren wir unterwegs, haben Sehenswürdigkeiten angesehen oder waren Shoppen, wie hätte es anders sein können. Und zum Abendessen waren wir mal Pizza essen oder haben uns etwas vom Supermarkt geholt und nur auf unserem Zimmer gequatscht. Es war einfach toll, mal alleine in so einer großen Stadt zu sein und ich werde diese Woche, aber auch meine ganze Zeit in England nie vergessen, und ich freue mich so viel gesehen zu und so gute Freunde gefunden zu haben! <3



Australien
Au Pair ohne Sprachkurs